TU Wien
Titel des Vortrags: Kontinuierliche Code-Reviews mit Subversion und Eclipse
Level: Einsteiger
Datum und Uhrzeit: Mittwoch, 28. Oktober 2009, 15:05 - 15:50 Uhr
Raum: Rom
Inhalt: Code-Reviews sind eine wichtige Maßnahme des Qualitätsmanagements. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass diese sehr teuer sind, viele Ressourcen benötigen, und in verteilten Umgebungen schwierig zu planen sind. Oft sind die Zuständigkeiten nicht geklärt, und die Reviews werden nur gelegentlich durchgeführt.
ReviewClipse behebt die zuvor besprochenen Defizite durch den Einsatz von Subversion: Der Review-Scope wird durch ein Changeset im Subversion-Repository bestimmt. Die Code-Änderungen innerhalb eines Changesets sind voneinander stark abhängig und können daher vom Prüfer einfach erfasst werden. Durch Autor-Prüfer Zuordnungen können die Reviews bei jeder neuen Subversion-Revision automatisch eingeplant und asynchron durchgeführt werden.
Die Integration des Review-Tools in die Entwicklungsumgebung Eclipse bringt viele Vorteile: Der Entwickler braucht seine gewohnte Arbeitsumgebung nicht verlassen und die Code-Reviews werden neben dem Programmieren als tägliche Arbeit angesehen. Die Subversion Plug-ins (Subversive und Subclipse) dienen als Schnittstelle zum Subversion-Repository und garantiert eine minimale Installations- und Einarbeitungszeit für den Software-Entwickler.
Mario Bernhart ist Universitätslektor für Softwarequalitätssicherung an der Technischen Universität Wien und beschäftigt sich mit dem Thema Code-Reviews sowohl von einer industriellen als auch von einer akademischen Perspektive. Neben der universitären Tätigkeit ist Mario Bernhart in vielen internationalen industriellen Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprojekten in leitender Position etabliert. Durch mehrjährige Erfahrung im Bereich der Softwareentwicklung in der Flugsicherung wurde die Methodik der Code-Reviews praktisch erfahren. Das Konzept für ReviewClipse wurde von Mario Bernhart auf Basis der Anforderungen vieler Entwicklungsprojekte entwickelt.
Christoph Mayerhofer begann 2003 an der Technischen Universität Wien Software und Information Engineering zu studieren. Sein Interesse gilt Java-Technologien, hier vor allem der Java Enterprise Edition und der Eclipse-Plattform. Diesbezüglich konnte er in diversen Software-Projekten viel Erfahrung sammeln. 2009 entwickelte er im Rahmen seiner Masterarbeit ein auf Subversion basierendes Code-Review Plug-in für Eclipse, welches die Autoren auf der EclipseCon 2009 präsentierten. Christoph Mayerhofer ist heute für die Weiterentwicklung des Plug-ins sowie für die Betreuung der User-Community zuständig.



