Siemens
Inhalt des Vortrags: Ein Schema zur vereinfachten verteilten Software-Entwicklung auf Basis von Rational ClearCase
Level: Fortgeschrittene
Datum und Uhrzeit: Donnerstag, 29. Oktober 2009, 13:45 - 14:30 Uhr
Raum: Paris
Inhalt: Software-Entwicklung im Rahmen einer industriellen Produktentwicklung muss gut organisiert sein. Bei der Entwicklung großer, komplexer Systeme können bis zu einige hundert Software-Entwickler beteiligt sein. Die Software eines solchen Systems wird in Einzelkomponenten entwickelt, die dann zu einem Gesamtsystem integriert werden müssen. Solch eine Entwicklung ist typischerweise über mehrere Standorte verteilt. Verteilte Entwicklung bedeutet verteilte Zuständigkeiten, und Merge-Konflikte sind vorprogrammiert. Daher muss der Integrationsprozess durch eine gute Konzeption und brauchbare Tools unterstützt werden. Für die Koordination der Parallelarbeit werden Configuration und Change Management-Tools eingesetzt. Die Komplexität erhöht sich weiter, wenn mehrere Produktvarianten gleichzeitig gepflegt werden müssen.
Im Vortrag werden zwei solcher Konzepte zur Beherrschung des verteilten Enwicklungsprozesses dargestellt, ein Standardkonzept und ein optimiertes Konzept. Die Implementierung dieser Konzepte auf Rational ClearCase wird beschrieben. Beide sind Branch-basiert. Das optimierte Konzept vereinfacht die Entwicklung an den einzelnen Standorten und lässt sich gut automatisieren. Es zeigt sich, dass die Implementierung - wie in anderen Fällen auch - stark vom verwendeten Tool geprägt wird. Spezielle Merge-Eigenschaften von ClearCase erleichtern die Implementierung deutlich.
Dr. Horst Eckardt ist seit vielen Jahren bei der Corporate Technology der Siemens AG tätig. Er hat sich dort mit Parallelrechnern sowie der Modellierung von Hardware- und Software-Architekturen beschäftigt. Seit ca. 10 Jahren arbeitet er auf dem Gebiet der Software-Werkzeuge mit Schwerpunkt Konfigurations- und Change-Management. Hier ist er Spezialist für den Einsatz der Tools von IBM-Telelogic und IBM-Rational. Er ist als Inhouse-Berater in der Siemens AG tätig, wo er sein Know-how in diversen Projekten zur Einführung und Verbesserung des Software-Entwicklungsprozesses angewandt hat. Außerdem befasst er sich mit modellbasierter Softwareentwicklung.



