SubConf & CMConf 2009
SubConf & CMConf 2009

Keynotes

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 09:15-10:00 Uhr

Tools, Tools, Tools

Wie viele computergestützte Tools nutzen Sie täglich? Wie viele Tools werden in Ihrem Unternehmen eingesetzt? Welche davon haben eine ähnliche Aufgabenstellung? Können Sie die Arbeitsergebnisse Ihrer Kollegen und Geschäftspartner mit Ihren Tools bearbeiten?

Die Antworten auf solche Fragen können einem IT-Verantwortlichen die Tränen in die Augen treiben.

Was ist aus den Bestrebungen zur Standardisierung der Tool-Landschaft geworden? Sind sie fehlgeschlagen oder gelungen?

Die Key Note setzt sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge mit dem Thema Tools in der IT auseinander und beleuchtet positive und negative Aspekte. Ziel der Key Note ist es, den Zuhörern Denkimpulse in Bezug auf die sinnvolle Nutzung von Tools zu geben.

Knut Salomon ist seit 22 Jahren als Trainer und seit acht Jahren als Berater und Coach im Projektmanagement tätig. Das Entdecken und Entwickeln von Potenzialen von Menschen ist eine seiner persönlichen Zielsetzungen.

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 10:00-10:45 Uhr

The Subversion Legacy (So Far...)

Founded by CollabNet in 2000, Subversion is about to enter its 10th year as an open source project.  What started as a replacement for an existing tool has quickly become one of the most advanced and widely used version control systems in the world and one of the most successful open source projects of all time.  But by enabling and promoting collaboration, this highly respected software application has demonstrated an influence that extends far beyond its immediate user base.

Join C. Michael Pilato, a long-time Subversion committer and respected leader in the Subversion community as he explores Subversion's impact on the software industry.

C. Michael Pilato is a core Subversion developer, co-author of Version Control With Subversion (O'Reilly Media, 2004, 2009), and the primary maintainer of ViewVC. He works as a senior software engineer on CollabNet's version control team, and has been an active open source developer for over eight years.

 

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 17:55-18:40 Uhr

Zertifizierung zum  Konfigurations-Manager gemäß iNTCCM

iNTCCM - international Certification of Configuration Management association. Die internationale Vereinigung zur Zertifizierung von Konfigurationsmanagement - iNTCCM - ist eine nicht kommerzielle Organisation die sich zur Förderung der Weiterbildung im Konfigurationsmanagement gegründet hat. Dazu stellt die Organisation Standards gemäß des "iNTCCM Certified Professional for Configuration Management" auf. Diese Standards dienen der Akkreditierung von Schulungen und der Bereitstellung einer Zertifizierung, die durch das international Software Quality Institute (iSQI) erworben werden kann.

Olaf Kosel, Vice President iNTCCM, Member of the Examination Working Group. Olaf Kosel studierte Elektroniktechnologie/
Spezialisierungs-richtung Rechentechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er war einige Jahre als Softwareentwickler in internationalen Projekten tätig und sammelte seit 1996 als Projekt-/Produktmanager Erfahrungen in mittleren und großen Softwareprojekten. Seine Positionen als Entwickler und im IT-Management waren stets mit einem hohen Engagement hinsichtlich der ganzheitlichen Verbesserung der Softwareentwicklungsprozesse verbunden.

 

Andreas Kreß, Vice President iNTCCM, acting Working Groups Chairmen. Herr Kreß ist Diplom-Informatiker (FH) und leitet das Centre of Competence CC&VM bei der HOOD Group.Er beschäftigt sich seit 15 Jahren mit dem Thema System- und Software-Engineering. Herr Kreß ist Hauptentwickler des HCM-CC&VM (HOOD Capability Modell für Change, Configuration und Version Management).

 

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 15:45-16:30 Uhr

Subverting the back-office

Wie sich die Werkzeuge der Programmierer in das betriebliche Umfeld schleichen, und was das für die Menschen bedeutet, die dort arbeiten.

Die Computerisierung im Büro ist noch längst nicht abgeschlossen, auch wenn manche behaupten, dass IT längst zur Grundversorgung gehört. Sie ist nicht abgeschlossen, gerade weil IT inzwischen zur Grundversorgung gehört! Das macht sich unter anderem durch fallende Softwarepreise und neue Geschäftsmodelle in der IT bemerkbar.

Subversion ist für diesen Trend ein gutes Beispiel: Traditionelle Anbieter von Versions-Management-Software tun sich schwer, und neue Geschäftsmodelle erscheinen überall - Collabnet und Polarion sind da nur zwei prominente Beispiele. Das Angebot richtet sich schon lange nicht mehr nur an Software-Entwickler, sondern inzwischen auch an viele andere Rollen in den Organisationen, und immer häufiger an nicht technische Mitarbeiter. Produktentwicklung, Anforderungsmanagement, Prozessunterstützung, Controlling und vieles mehr wird direkt oder indirekt abgedeckt. Weiterhin werden in kreativen Organisationen diese Werkzeuge längst zweckentfremdet - Subversion wird als Fileserver-Ersatz benutzt, Wikis werden als interne Wissensbasis eingesetzt, um nur einige zu nennen.

Was bedeutet das für Unternehmen? (1) Der Trend wird sich verstärken, der Grad der Integration steigen. Es ist besser, dies zu akzeptieren statt es zu bekämpfen. (2) Wer die Infrastruktur kontrolliert, kontrolliert das Unternehmen! Vertrauen Sie diese Aufgabe einem Insider oder einem Outsider an...? (3) Ein solides Verständnis der IT-Infrastruktur und der Geschäftsanforderungen bringen immer noch einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Ein mangelhafte Verständnis stellt hingegen ein erhebliches Risiko dar.

Was bedeutet das für die Menschen? (1) Gerade für technische Mitarbeiter gibt es neue Karrierewege, auch wenn diese nicht offiziell ausgeschrieben sind. (2) Ein breites Wissen kann die Effektivität um ein vielfaches erhöhen, besonders wenn dieses die Geschäftsanforderungen einschließt. (3) Es ist leichter denn je, eine schleichende Revolution anzuzetteln, indem neue (Open Source) Werkzeuge eingeführt und benutzt werden. (4) Auch wenn (oder gerade weil) die Software nichts mehr kostet, ist die Integration wichtiger denn je. Und wer die Kontrolle über den Code hat, der alles zusammenhält, hat enormen Einfluss.

Die Möglichkeiten, sowohl für Menschen als auch für Unternehmen sind enorm, lasst sie uns wahrnehmen!

Michael Jastram ist freiberuflicher Consultant für die HOOD GmbH, Wissenschaftler an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf, Vorsitzender des rheinjug e.V., der Düsseldorfer Java User Group und Mitverfasser des Buches "Eclipse Rich Client Platform" (2008). Er hat 10 Jahre lang als Softwareentwickler im US-amerikanischen Umfeld Erfahrung gesammelt, und sieht sich heute als Vermittler zwischen Technik und Wirtschaft.

 

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